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Stürmische Gefühle schnell und effektiv verändern

Wie du in 3 Schritten deine innere Einstellung ändern kannst, um eine neue Perspektive einzunehmen

Erfahre in dieser Folge was Gefühle und Dankbarkeit mit Deinen Einstellungen zu tun haben.



* Stürmische Gefühle schnell und effektiv ändern


Wie du in 3 Schritten deine innere Einstellung ändern kannst, um eine neue Perspektive einzunehmen


Du kennst das wahrscheinlich auch, wenn du das Gefühl hast, dass du irgendwie festgefahren bist, dass sich deine Gedanken wie ein Karussell immer und immer wieder um das gleichen Thema drehen, obwohl ein Teil von dir ganz genau weiß, dass es nicht richtig ist, was in deinem Kopf herumspukt. Dennoch wirst du das Gefühl nicht los, dass du nicht Herr der Lage bist und dass du nichts daran ändern kannst. Kennst du das auch? Jeder von uns hat das schon mal erlebt. Aber – Kopf hoch – es gibt Lösungswege, die man sehr effektiv in der Praxis anwenden kann. Ich werde dir hier einen Drei-Schritte-Prozess und eine sehr effektive simple Übung zeigen, womit du deine innere Einstellung und deine Gefühle in kürzester Zeit ändern kannst.


Wie gelingt dir ein Perspektivenwechsel am einfachsten?


1. Der erste Schritt dazu ist, dass du dich fest dazu entscheidest, deine Perspektive zu wechseln.


Dazu ist allerdings notwendig, dass du dich selber ertappst, dass du dich im falschen Gedankenkarussell befindest. Nach diesem Schritt wird es dir viel leichterfallen, deinen Fokus besser zu setzen.


2. Der zweite Schritt beinhaltet eine kleine Fragerunde.


Es sind ein paar Fragen, die du dir stellen solltest. Willst du deine Wahrnehmung verändern, werden diese Fragen dir dabei helfen.


Die erste Frage ist:

Hat das wirklich etwas mit dir zu tun? Oder ist es etwas, das du von anderen aufgeschnappt hast?

Oder bist du in die Themen von anderen hineingetreten worden?

Also die erste und zentrale Frage ist: Ist das wirklich dein Thema?

Hat das wirklich etwas mit dir zu tun?


Und die zweite Frage ist:

Worum geht es wirklich?

Was liegt wohl hinter all dem Schein?


Du sollst die Fragen an dein höheres Selbst, dein göttliches Selbst stellen (wie du es auch nennen magst) und dann im Vertrauen die Frage loslassen. Du wirst sehen, dass die Antwort schneller kommt, als du denkst. Meistens kommt sofort ein Gedanke oder ein innerer Impuls. Dann ist nur mehr entscheidend, dass du die Antwort wahrnimmst, diese annimmst und sie richtig interpretierst.


Die dritte Frage ist:

Wie dankbar bist du für all das, was du im Leben hast und möglicherweise für selbstverständlich hältst?

  • Bist du sicher, dass all das, was du für selbstverständlich hältst, wirklich selbstverständlich ist?

  • Bist du dankbar dafür, dass du ein Zuhause, ein warmes Bett, richtige Kleidung am Leib, Essen im Kühlschrank hast? Es gibt nämlich mehrere Millionen Menschen, die all das nicht haben. Sie haben kein richtiges Zuhause, kein schützendes Dach über dem Kopf, kein gutes Wasser, keine Nahrung, keine richtige Kleidung. Weißt du, wie glücklich du dich schätzen kannst, wenn du gesund bist?

  • Was für ein Glück du hast, dass du lebst? Dass du heute aufgewacht bist? Ist dir bewusst, was für ein großes Geschenk es ist, dass du in einem Land lebst, wo Frieden herrscht?

  • Wo du nicht voller Angst um dein Leben zittern musst? So viele Menschen leben Tag für Tag in Lebensgefahr im Krieg. Ist dir bewusst, dass es so viele Menschen gibt, die alt und gebrechlich sind und die sich trotzdem selbst versorgen müssen?

Das ist für diese Menschen eine Notwendigkeit. Dort gibt es niemanden, der für Sie Holz sammelt, damit sie nicht erfrieren, wenn der Winter kommt. Auch das Essen müssen sie selbst anbauen. Und du hältst es vielleicht für selbstverständlich, dass du in das Einkaufscenter hineingehst und alles bereitsteht. Weißt du, was für ein großes Glück du hast? Du hast liebevolle Menschen in deiner Umgebung, die dich lieben und schätzen. Es gibt so viele Menschen, die ganz allein auf dieser Welt sind. Ist dir bewusst, wie privilegiert unsere Gesellschaft ist? Dass du es als ein großes Geschenk betrachten kannst, dass wir in einem Land leben können, wo all das gegeben ist? Wenn du richtig darüber nachdenkst, wirst du wahrscheinlich erkennen, dass deine Probleme relativ klein erscheinen, vergleichbar zu den Problemen von mehreren Millionen Menschen, die all das, was du für so selbstverständlich hältst, nicht haben.


Ich will damit jetzt nicht sagen, dass wir keine ernsthaften Probleme haben. Natürlich haben wir welche und manchmal sind diese Probleme sogar sehr ernst. Aber hin und wieder kommt es vor, dass wir so stark in einem Problem versunken sind, dass wir das ganze Geschehen nicht objektiv betrachten können. Eben, weil wir bis zum Hals in diesem Problemthema stecken. Wenn das passiert, dann ist es schwer möglich, die Sache so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit ist. Stell dir vor, du bist in einen stinkenden Sumpf gefallen. Überall um den Sumpf herum wachsen wunderschöne, in voller Pracht blühende duftende Blumen. Was denkst du? Bist du fähig, die betörenden Düfte der Blumen wahrzunehmen, diese mit Genuss zu riechen, wenn du bis zum Hals im ekelhaft riechenden Sumpf steckst? Höchstwahrscheinlich nicht. Zuerst musst du dich aus dem Sumpf rausbewegen, dich reinigen und dann erst kannst du an den wohlriechenden Blumen schnuppern.


Normalerweise werde ich dir nicht empfehlen, dass du dich mit jemandem vergleichst. Normalerweise nicht, weil wir alle einzigartig sind und weil dich der Vergleich mit jemand anderem von dir selbst entfernt. Mit dieser einen Ausnahme. Denn wenn du in einem Problem feststeckst, kann es sehr hilfreich sein, eine objektive Betrachtungsweise einzunehmen. Wenn du bis zum Hals in einem Problem steckst, dann kann es gewinnbringend sein, dass du ein wenig um die Welt herumblickst und schaust, ob dein Problem, dein Thema, wirklich so groß ist, wie du das aus deiner Perspektive momentan wahrnimmst. Denn es kann wohl sein, dass es nur eine Illusion ist, die dich momentan gefangen hält und dich täuscht. Weil du gerade in deiner eigenen Misere steckst und überhaupt nicht in der Lage bist, die Realität, wie sie ist, klar wahrzunehmen. Durch diese Erkenntnis zerbröckelt die Brille der Illusion. Die Filter, durch die du noch vor Kurzem alles wahrgenommen hast, lösen sich. Auf einmal siehst du ohne diese störenden Brillen und Filter, die dir dein Problem beschert hat, viel klarer. So bekommst du eine globale Sichtweise über die Welt. Weil du dein Blickfeld erweitert hast und bereit bist zu sehen und wahrzunehmen, was in der Welt los ist. Dadurch erweitert sich dein Bewusstsein und in so einen Fall wird höchstwahrscheinlich dein eigenes Problem viel kleiner und weniger begrenzend erscheinen.


Mach dir bewusst, wie wertvoll das ist, was du heute hast. Lerne es wertzuschätzen, was du in deinem Alltag und in deinem Leben hast. Sei dankbar für jeden Augenblick, den dir das Leben schenkt.


Erweitere dein Bewusstsein durch Dankbarkeit und deine Einstellungen werden sich in vieler Hinsicht sehr leicht ändern.


Im 3. Schritt geht es um das Wichtigste. Um das Gefühl, das sich hinter dem Thema verbirgt.


In Wahrheit geht es nicht um eine Überzeugung und nicht einmal um irgendwelche Einstellungen, sondern es geht um ein Gefühl, das all das von innen heraus auslöst. Unser Unterbewusstsein ist mächtig und hütet unsere Gefühle und Emotionen. Du musst nicht wissen, was genau dahintersteckt und was der Auslöser für dieses Gefühl ist. Es ist nicht notwendig. Wichtig ist, dass du dieses Gefühl erwischen und auflösen kannst. Gelingt es dir, wird es möglich, dass du unangenehme Gefühle und Emotionen in 1 bis 2 Minuten auflösen kannst. Das klärt sogleich deine Wahrnehmung und ein Perspektivenwechsel wird möglich. Und all das kannst du innerhalb von ein paar Minuten schaffen. Es gibt nämlich eine Art emotionalen Hauptschalter, der einen direkten Zugang zu deinem Unterbewusstsein gewährt. Für dein Unterbewusstsein bist du nämlich der innere Meister, der der Ton angibt. Das bedeutet, wenn du negativ eingestellt bist, wird auch Negatives erfolgen. Wenn du positiv eingestellt bist, wird auch das befolgt. Wenn du die folgende Übung anwendest, dann ist es so, als würdest du die Zügel wieder in deine Hand nehmen, die ursprünglich in deine Hand gehörten. Das heißt, du übernimmst wieder die innere Führung in dir. Du kommunizierst durch diese Übung mit deinem Unterbewusstsein. gibst klare Anweisungen, was zu tun ist.


Diese Übung hat eine kleine Geschichte.


Im Jahr 2005, machte ich eine Mentor-Ausbildung bei Roy Martina. Diese Methode, die ich dir hier zeigen werde, war auch dabei, jedoch eine längere Version und mit etwas anderem Ansatz. Aber zurück zur Geschichte. In der Ausbildung hatten wir gerade eine meditative Übung gemacht. Stell dir vor: ca. 150 Menschen in einem riesengroßen Raum in vollkommene Stille versunken, leise Musik, und ich bekomme ein Hustenanfall – ganz stark und laut. Das Problem war, ich konnte nicht aufhören. Ich bekam Hustenkrämpfe – alle 15 Sekunden. Ich bin rausgelaufen, auf die Toilette, damit ich die anderen nicht störte, und fing an, in mich hinein mein göttliches Selbst zu fragen: „Hallo, was soll ich jetzt tun? Wieso hört dieser Husten nicht auf?“ Dann dachte ich: Irgendwas habe ich angekratzt. Wir haben sehr viele Blockadenlösungen gemacht und irgendwas wollte sich definitiv lösen. Aber das ist jetzt nicht die richtige Zeit. Was mache ich jetzt damit? Ich will im Seminar die anderen nicht stören und selber daran teilnehmen, also was mache ich jetzt? Dann ging ich etwas Wasser trinken. Währenddessen hustete ich noch immer. Plötzlich kam mir die Eingebung, dass ich die folgende Übung machen sollte. Ich schlug mit einer Faust in die andere Handfläche schnell dreimal hinein, dann wechselte ich die Faust und schlug in die andere Handfläche hinein. Das tat ich abwechselnd so weiter und währenddessen sprach ich folgende Sätze: „Ich habe jetzt eine Hustenanfall und ich weiß nicht, warum. Aber das ist jetzt überhaupt nicht passend und ich möchte die anderen SeminarteilnehmerInnen nicht stören. Ich will an dem Seminar teilnehmen, aber am Abend, wenn ich nach Haus gekommen bin, werde ich das Thema angehen und mich damit beschäftigen. Ich will jetzt, dass dieser Hustenanfall sofort aufhört, und ich verspreche mir selbst, dass ich, wenn ich am Abend nachhause gekommen bin, dieses Thema anschauen werde.“ Dann bedankte ich mich kurz im Geiste. Ich hörte mit der Übung auf und wie auf einen Schlag war der Husten verschwunden. Ich wartete zur Sicherheit noch ein paar Minuten, dann bedankte ich mich bei meiner meiner inneren Führung und nahm am Seminar bis zum Abend weiter teil. Am Abend fuhr ich mit einem netten Mann mit dem Auto nach Wien zurück. Da passierte etwas Lustiges. Sobald wir die Wiener Ortstafel mit dem Auto überschritten hatten, fing ich wieder stark zu Husten an. Ich fing an sofort wieder an, die Übung zu machen und schlug jeweils dreimal schnell mit meiner Faust in die andere Handfläche abwechselnd hinein, währenddessen sprach ich folgende Sätze: „Was ist das jetzt? Das haben wir nicht ausgemacht. oder habe ich mich nicht richtig ausgedrückt? Ich bin noch nicht zu Hause angekommen. Falsche Zeit. Wenn ich in meine Wohnung eingetreten bin, werde ich mich mit diesem Thema beschäftigen.“ Auch das zweite Mal hörte der Husten sofort auf. Es verging noch etwas Zeit, bis ich ganz zu Hause angekommen war. Ich muss gestehen, ich habe die Sache bis dahin total vergessen. Sobald mein Schlüssel im Eingangstor steckte und ich die Türschwelle übertrat, fing ich an, wieder wie verrückt zu Husten. Ich dachte mir: Das ist wirklich wie im Lehrbuch! Ich habe mich sofort im Vorzimmer hingesetzt und die Sache angeschaut und der Husten war wieder verschwunden.


Ich weiß, das ist eine komische Geschichte, dennoch zeigt sie auf, was für eine starke Wirkung diese Übung hat. Es ist eine verkürzte und etwas modifizierte Version der ursprünglichen Reversal-Technik die ich von Roy Martina gelernt habe. Seit 2006 gebe ich diese Übung in dieser Form, die ich dir gezeigt habe, als eine Art Notfallübung weiter. Diese Notfallübung ist bestens geeignet für starke Gefühle und um Notsituationen – wie einen Hustenanfall – in den Griff zu bekommen. Und ich habe bisher nur positive Rückmeldungen bekommen für diese Übung.


Die Übung jetzt noch mal in Kurzform: Du schlägst mit einer Faust dreimal in den andere Handfläche schnell hinein, dann wechselst du die Hände und machst das so weiter, während du sprichst.

  • Zuerst sprichst du an, was dir nicht gefällt.

  • Dann benennst du, was du korrigieren oder erreichen willst.

  • Ganz zum Schluss sagst du ganz genau, was du erreichen willst, zum Beispiel: „Der Hustenanfall hört jetzt sofort auf.“

Wie du siehst, gibt es sehr gute Wege, wie du deine Einstellungen schnell und effektiv ändern kannst. Ich freue mich, wenn du diese Techniken nützt, damit du in Zukunft deine Gefühle und Einstellungen schnell und leichter ändern kannst.


Ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit und eine tolle Woche!

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!


Deine Neiri


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